Sonntag, 17. Juni 2018

Turnbeutel

Nachdem Turnbeutel jahrelang nicht mehr wirklich in Mode waren, erleben sie seit geraumer Zeit ein Revival und man muss es den Dingern schon lassen. Sie sind doch recht praktisch, vor allem auch im Urlaub, da sie gut in den Koffer passen und durchaus einen kleinen Tagesrucksack ersetzen können. Letztes Jahr war ich in Thailand zusammen mit der im letzten Post gezeigten HipBag und einem Werbegeschenk-Turnbeutel fast jeden Tag  unterwegs und wollte mir nun noch ein schöneres Exemplar nähen. Herausgekommen ist dieses Schmuckstück in Drachenschuppenoptik :)


Beim Stoff im unteren Bereich handelt es sich um einen recht robuster Canvas, den ich vorletztes Jahr in meinem Taschen-Adventskalender hatte und der obere Stoff ist ein fester Jaquard-Dekostoff,  an dem ich beim diesjährigen Frühjahrsstoffmarkt in Fürth leider nicht vorbei gehen konnte. Als Kordel habe ich eine Baumwollkordel mit einem Durchmesser von einem Zentimeter genutzt, da ich die Hoffnung habe, dass es dann etwas angenehmer zu tragen ist, wenn der Beutel etwas gefüllt ist. Als untere Schlaufe/ Kordelhalterung dient ein Stück SnapPap.


Ich habe den Beutel komplett mit Ikea-Ditte gefüttert und auch ein kleines Reißverschlusstäschchen eingenäht.


Es gibt sehr viele kostenlose Anleitungen für Turbeutel im Internet (und sicherlich würde man so ein Teil auch komplett ohne Anleitung hin bekommen). Ich habe mich an den kostenlosen Anleitungen von crearesa und gabi-i-bag orientiert.

Liebe Grüße
Franzi

Montag, 11. Juni 2018

Schnabelina HipBags

Ich hatte mir 2014 relativ zeitnah, nachdem das kostenlose eBook von Schnabelina zur HipBag aus Stoff rauskam selbige genäht (und glaube noch gar nicht auf meinem Blog gezeigt). Das haben-wollen-Gefühl war in diesem Fall stärker, als das benötige-ich-tatsächlich Gefühl, da ich Bauchtaschen/ Hüfttaschen eigentlich nie verwende, sondern lieber eine Handtasche um umhängen dabei habe. Daher hatte meine erste HipBag leider nach  der Fertigstellung ein sehr trostloses Schrankdasein gefristet und wurde erst 2016/ 2017 zu meinen ersten Festivalbesuchen wiederentdeckt und lieben gelernt. Der richtige Durchbruch kam dann im Thailandurlaub im November 2017 bei dem ich sie eigentlich täglich dabei hatte. Mittlerweile hat der helle Gütermann-Stoff der aufgesetzten Tasche ein wenig gelitten (und wird auch leider nicht mehr so richtig sauber), aber ich nehme sie noch immer gerne für Festivals her. Es passen Schlüssel, kleine Geldbörse, Taschentücher, Handy und weitere lebensnotwendige Kleinigkeiten gut hinein und man hat alles wichtige an der Frau und vor allem direkt griffbereit.

 meine erste HipBag aus Stoff


Vor kurzem kam nun das neue Freebook zur Leder HipBag von Schnabelina heraus. Eine Hüfttasche aus Leder ist deutlich langlebiger und sieht auch etwas edler aus, daher wollte ich mich auch an der Leder-Tasche versuchen.

 meine erste Leder HipBag



Ansich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Es war mein erster Versuch etwas aus Kunstleder zu nähen und dafür ist es mir aus meiner Sicht ganz gut gelungen. Im Moment bin ich mir allerdings noch nicht ganz sicher, ob mir die Hüfttasche aus Stoff nicht doch besser gefällt. Es kann sein, dass es an dem nicht ganz so weichen Kunstleder liegt, mit dem ich die Tasche genäht habe oder ich bin einfach ein Stofftaschentyp :D

beide HipBags im direkten Vergleich

Die Ledertasche wird wahrscheinlich Anfang Juli ihre erste Feuertaufe auf dem RockHarzFestival bestehen müssen und dann mal sehen ob ich mich mit ihr anfreunden kann oder lieber doch noch eine zweite aus dunklen, schmutzunempfindlicheren Stoffen nähen muss :)

Liebe Grüße
Franzi