Sonntag, 30. September 2018

New York Beauty Teil II

Weiter geht's mit den nächsten 4 Blöcken für meinen New York Beauty:





Die Farben sind auf den Fotos leider nicht ganz wie im Original, aber das lässt sich wohl leider nicht vermeiden. Sie sind auch zum Großteil noch nicht auf die fertige Größe zugeschnitten, das mache ich am Ende wenn alle Blöcke fertig sind, falls einer etwas kleiner wird und ich die Größe ausgleichen muss.

Liebe Grüße
Franzi

Donnerstag, 27. September 2018

New York Beauty Teil I

Ich wollte schon seit Ewigkeiten einen New York Beauty nähen. Die passenden PP-Schablonen hatte ich vor gut 1-2 Jahren bereits bei Ula Lenz heruntergeladen aber ansonsten war nichts passiert. Zählt das schon als UFO? Im Frühjahr diesen Jahres habe ich mich dann endlich mal dran gesetzt und die ersten Blöckchen genäht, natürlich wie immer in schön "bunten" Blautönen :D

Hier also der erste Schwung:





Ich habe versucht möglichst viele Reste zu verarbeitet, was teilweise auch ganz gut gelang. Ich wollte keine Mittelnaht bei den äußeren Ecken, daher ist hier der Stoffverbrauch etwas höher, aber auch hier konnte ich teilweise größere Reste nutzen. Vor den Runden hatte ich am Anfang doch ein wenig Respekt aber ich bin mit meinen Ergebnissen im großen und ganzen recht zufrieden.

Am Ende soll ein Wandbehang entstehen, daher waren für meinen Plan insgesamt 16 Blöcke nötig. Den nächsten 4er-Schwung zeige ich beim nächsten Mal.

Liebe Grüße
Franzi

Freitag, 21. September 2018

Geburtstagsgeschenk die Zweite

Nachdem im letzten Jahr mein Papa zu seinem 60. Geburtstag einen selbst gemachten Quilt geschenkt bekommen hat, war dieses Jahr nun meine Mama zu Ihrem 60. Geburtatag an der Reihe. Auch für sie habe ich einen zu ihr passenden Quilt genäht, über den sie sich sehr gefreut hat. Da er mittlerweile auch verschenkt ist, kann ich ihn hier nun zeigen.


Meine Mama mag Blumen und entgegen meiner Vorlieben mag sie auch rot/ orange/ gelb sehr gerne, daher gab es einen Quilt mit abstraktem Blumenmuster und in den bevorzugten Farben. Damit der Quilt zum Sofa und dem Quilt von meinem Papa passte, musste auch ein bisschen grün als Farbtupfer mit rein. Gequiltet habe ich im Nahtschatten und als Vlies habe ich dieses Mal das 275er Baumwollvlies von Freudenberg verwendet. Es ist ein wenig "fester" als das 277er, lies sich aber auch sehr gut verarbeiten und wärmt hoffentlich :)


Weil ich für die Suche nach dem passenden Quiltdesign leider doch länger gebraucht habe, als ursprünglich geplant und ich an manchen Tagen überhaupt keine Lust aufs nähen hatte, wurde die Fertigstellung am Ende doch recht knapp. Zum Glück hat aber alles geklappt und ich musste mir keine Ausrede ausdenken, warum mein Geschenk ein wenig länger auf sich warten lässt :)

Liebe Grüße
Franzi

Dienstag, 21. August 2018

Täschchen

Nachdem ich ein noch geheimes Großprojekt fertig gestellt habe und somit nun alle selbst auferlegten Verpflichtungen geschafft sind, habe ich mich mal wieder an einem Täschen versucht. Wer kennt es nicht, man sieht im Internet eine schöne Anleitung, die man unbedingt braucht, kauft und danach verschwindet sie in irgendeinem digitalen oder analogen Ordner und war nie wieder gesehen :D Einer dieser Anleitungen bin ich nun zu Leibe gerückt, habe sie genäht und werde hinter die Anleitung nun auch erstmal einen Haken machen.


Entstanden ist die Tasche "Dana" von Roya. Zugegeben die Anleitung sah beim Kauf defintiv nicht nach so viel Handarbeit aus und sicherlich hätte ich auch ein paar Schritte mehr mit der Maschine nähen können, aber da ich keine Lust hatte hinterher alles wieder aufzutrennen, weil es krum und schief geworden ist, habe ich viele Dinge doch gleich mit der Hand genäht und dann das mögliche trennen gespart.


Ein bisschen Freihandquilten konnte ich auch wieder üben auch wenn man es im fertigen Täschchen nur von innen wirklich sieht :)


Grund für das viele handnähen, war dass die Tasche nicht wie sonst üblich verstürzt wird, sondern man die unschönen Nähte nach dem Zusammennähen der einzelnen Zwischenwände mit dem Reißverschlussteil mit Schrägband verkleidet. Mit der Maschine hätte man es sicherlich auch halbwegs hin bekommen, ich wollte es aber halbwegs schön und das hätte ich persönlich mit der Maschine nicht geschafft. Die Zwischenwände annähen war schon ein ziemliches Gewurschtel.


Noch ein Blick hinein :) Die Tasche sah auf der Anleitung eigentlich eher klein aus, aber fürs nähen war es so definitiv angenehmer. Sie ist ca. 20 cm breit, 12 cm hoch und 9 cm tief.


Leider musste ich wieder Verluste beklagen. Ich bin ja wirklich kein Vielnäher, aber in den letzten Monaten musste ich bereits 5 oder 6 von den Clover Wonderclips entsorgen, da sie gebrochen sind. Echt unschön bei einem Preis von damals rund 50 Cent pro Stück. Von der Low-Budget-China-Variante der Miniclips, die ich mir vor einiger Zeit bei Amazon gekaufte hatte, bei der ein Paket von 50 Stück gerade mal 6€ gekostet hat, ist mir bisher noch keiner kaputt gegangen, obwohl es hier noch eher zu verschmerzen wäre. Finde ich nicht ganz so toll. Dafür finde ich es toll, dass ich vom Außenstoff der Tasche nur noch dieses Stofffitzelchen übrig habe. Das ist optimale Stoffnutzung nach meinem Geschmack :D


Fazit zur Anleitung: Die Anleitung selbst war schön bebildert und relativ ausführlich (einem blutigen Anfänger würde ich sie als Anfängerprojekt vielleicht nicht anraten, ein Profi muss man aber definitiv auch nicht sein), aber für mich im Moment doch ein wenig zu aufwendig, als das ich sie in nächter Zeit noch einmal nähen möchte. Ich glaube ich hefte sie dann mal wieder im Ordner ab :D

Liebe Grüße
Franzi

Mittwoch, 25. Juli 2018

Mein Näheckchen

Marion rief zur Vorstellung der eigenen Nähzimmer auf und nachdem ich persönlich auch sehr gerne in fremde Nähzimmer reingucke, um mir Anregungen zur Optimierung meines eigenen kleinen Reichs zu holen, war klar, dass ich bei der Linkparty mitmachen will.

Ich habe leider kein komplettes Nähzimmer, sondern nur eine Nähecke im Schlafzimmer von vielleicht 6 m² inklusive Dachräge. Diese gut abtrennbare Ecke war aber der ausschlaggebende Grund, warum ich mich vor gut 3 Jahren letztendlich für diese Wohnung zur Miete entschieden habe.

Wir beginnen mit der Malm-Kommode, die sich links hinter der Eingangstüre ins Zimmer neben dem großen Kleiderschrank befindet.  



Hier sind 2,5 Schubladen für Stoffe (hauptsächlich Ikea-Stoffe für Taschenfutter oder Wandquilt-Rückseiten), Bänder/ Borten/ Schrägbänder und meine kleine Perlensammlung reserviert. Jede Schublade einzeln fotografieren, mache ich besser nicht, das sprengt dann doch den Rahmen. Links daneben stehen noch mein Bügelbrett, 2 fertige aufgerollte Wandquilts und 2 große Rollen mit Kunstleder.

Kommen wir nun zum eigentlichen Nähbereich, der mit einem 4x4 Kallax vom restlichen Schlafzimmer abgetrennt ist. Im Kallax sind zum Teil auch Nähsachen untergebracht, die ich aber nicht so häufig benötige (u.a auch meine gut verstaute und leicht eigestaubte Overlock).

Mein hauptsächlicher Arbeitstisch ist 2,4 m x 0,8 m groß. Der linke Bereich ist für meinen Stand-PC reserviert, im mittleren Bereich kann gewerkelt und bei Bedarf die Overlock aufgebaut werden und der rechte Bereich ist mit meiner Nähmaschine Emma belegt. Oberhalb des Tisches sind 2 Regalböden an der Wand befestigt. In den durchsichtigen Kisten lagern meine Patchworkstoffrestchen nach Farben sortiert, in den beiden schwarzen Kisten habe ich Reißverschlüsse verstaut, eine Box für 3 mm -Verschlüsse und eine für die 5 mm-Verschlüsse. Darunter hängt meine geliebte Lochplatte von Ikea, bestückt mit meiner Scherensammlung, sowie Kleinkram wie Stiften, Rollschneiderklingen, Wonderclips etc.


Links im Hintergrund sieht man noch meine kleine Sammlung an Näh- und Patchworkbüchern. Dies sind tatsächlich alle, die ich besitze :)


Hier sieht man noch einmal besser den von mir selbst zusammengebauten Nähmaschinentisch, zu dem ich schon mal einen Blogpost geschrieben hatte. Ein kleiner Fadensammler und die obligatorischen Nadelkissen dürfen natürlich nicht fehlen :) Rechts neben dem Tisch steht noch ein Rollcontainer aus Metall, den ich vor zig Jahren mal beim Mömaxx gekauft habe.


Darin beware ich u.a. meine Nähgarne auf (oberen 2 Schubladen), sowie Taschenzubehör aus Metall, was ich grundsätzlich lieber auf Vorrat kaufe :)


Neben dem Rollcontainer stehen noch 2 Samla-Boxen, in denen sich meine Vliesbestände (obere Kiste) sowie ein paar Bekleidungsstoffe (untere Kiste) befinden. Davor steht leider im Moment ein wenig im Weg ein Karton mit meinem bereits fertig zusammengepackten La Passion, der sich Ende September auf die Reise zum quilten machen wird und danach irgendwo einen Ehrenplatz bekommt. Ich freu mich schon darauf, wenn er richtig fertig ist :)

Wenn wir uns dann umdrehen, stehen wir vor einer gefühlten Dauerbaustelle. Mit diesem Bereich bin ich null zufrieden und er gehört definitiv noch optimiert. Das Plastikutensilo im vorderen Bereich beinhaltet Geschenkpapier und gerollte Vliese, die sich aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zum falten eignen. Die Boxen dahinter sind weitesgehend leer. Das kleine braune Regal beinhaltet u.a. Patchworkstoffreste in Streifenform, Probestoffe, ein paar UFOs, wie meinen Dear Jane und eine Kiste mit Gummibändern in verschiedensten Breiten und Farben. Die blau besprühte Holzkommode oben drauf von Ikea möchte ich eigentlich auch seit Jahren aussortieren, aber irgendwie ist sie hartnäckig und immer noch in meinem Besitz :) Hier sind u.a. diverse Ladekabel, Nähmaschinenzubehör, meine kleine bescheidene Knopfsammlung und diverse externe Festplatten verstaut. Der Platz oben drauf dient als Ablagefläche für irgendwelchen Krusch :D



Neben dem Regal steht mein Zuschneidetisch in Form einer 4 Schubladen umfassenden Malmkommode. Oben drüber ist noch eine weitere Lochplatte von Ikea mit kleineren Linealen und meinen Rollschneidern. Die großen Lineale habe ich mit einem Haken an die linke Seite der Kommode geklebt (ich liebe Power-Strips :P). Die 60x90 cm große Schneideplatte oben drauf ist mit einer 1 cm dicken Spanplatte verstärkt und nicht mit der Kommode verbunden. Aufgrund des Gewichts der Spanplatte ist diese Konstruktion sehr stabil. In der Kommode ist mein hauptsächliches Stofflager untergebracht (Patchwork- und Taschenstoffe). Hier nur beispielhaft 2 Bilder. Ich falte meine Stoffe, da es so für die Kommode am parktischsten ist. Man beachte auch die Marke Eigenbau Kreation eines Mülleimers an der rechten Seite der Kommode, ich liebe ihn :D




Zugegeben, diese Zuschneidetisch-Konstriktion ist auch für mich mit meinen 1,67 m recht hoch (knapp über einem Meter), aber ich muss mich wenigstens nicht runter beugen und bekomme daher vom zuschneiden keine Rückenschmerzen :)

Rechts neben dem Zuschneidetisch befindet sich meine neueste Errungenschaft, ein großer Alex-Schubladencontainer. Diesen wollte ich haben, da ich mir seit Monaten eine Stickmaschine zulegen wollte, die hierauf ihren Platz finden sollte. Den Container habe ich, die Stickmaschine nach wie vor nicht, aber genutzt wird das Teil trotzdem. Im Moment hautsächlich als Ablage für das kleine Bügelbrett Marke Eigenbau sowie mein Bügeleisen. Im Rollcontainer habe ich mittlerweile meine Overlockkonen (ganze 14 Stück), Kamp Snaps samt Zubehör, Werkzeuge (Ahle, Lochzange, Prym Druckknopfzange, Heißklebepistole, Rollschneiderschärfer, Mini-Bügeleisen von Clover...) und auch kleinere Sonderlineale (Drunkard's Path, Kaleidoskop, Storm at Sea...) untergebracht. In einer der Schubladen habe ich zudem auch noch meine weiteren Ufos verstaut, damit sie schnell zur Hand sind, falls ich mal wieder was dran machen will *hust*

 

Damit wären wir dann eigentlich auch schon am Ende meines kleinen Rundgangs. Im Kleiderschrank, rechts im Hintergrund habe ich noch ein Regalbrett mit weiteren Beleidungsstoffen (hauptsächlich Jersey) belegt und leider im Wohnungsflur stehen in einem Regal noch 5 Zeitschriftensammler mit meiner kleinen Sammlung an Patchwork- und Burda-Magazinen, sowie 3 Ordner mit ausgedruckten/ abgemalten Patchwork-, Taschen- und Bekleidungsschnittmustern.

Am liebsten wäre es mir schon, wenn ich alles zusammen an einem Platz hätte, aber nachdem ich meine Nähecke in den letzten 3 Jahren bereits 3x umgestellt habe,ist das derzeitige Ergebnis, das für mich beste, auch wenn ein kleiner Teil im Flur ausgelagert ist. Vielleicht klappt es ja irgendwann mit einem eigenen Nähzimmerchen, dass dann entweder mit Schrägen etwas größer ist oder einfach gar keine Schrägen hat :)

Liebe Grüße
Franzi


Samstag, 21. Juli 2018

Papierbasteleien

Da wir dieses Jahr auf 2 Hochzeiten eingeladen sind und Karten kaufen ja jeder machen kann, wollte ich mir ein bisschen mehr Arbeit machen und beim schlendern durch den großen Kreativladen in Nürnberg bin ich auf niedliche, fertige "Quilling"- Figürchen gestoßen, die man auf Karten aufkleben konnte. Ich dachte mir kurzerhand "das kannst du auch selber machen", hab mir das passende Material/ Zubehör mitgenommen und heraus kamen diese beiden Karten. Für die ersten Quilling-Versuche bin ich ganz zufrieden :)

  Karte 1

 Karte 2

Zu Karte 1 gehört ein kleines "Aquarium" bestehend aus einer kleinen Flasche, die ich im Bastelladen gefunden habe worin sich Geldscheinfische tummeln und durch zusammengeknülltes Transparentpapier in blau auf Position gehalten werden. Damit die Fische auch was sehen können, haben sie Wackelaugen bekommen :)


Zu Karte 2 habe ich "Asia-Snackboxen" nach einer Anleitung aus dem Internet aus Tonpapier in 2 verschiedenen Größen gebastelt. Jeweils eine Box für das Ehepaar und die 2 kleinen Boxen stehen für die Kinder, die die beiden bereits haben. Ich finde die Anleitung sehr gelungen und die Boxen sind recht schnell zu basteln. Gefüllt wird eine der beiden großen Boxen mit selbstgenähten Glückskeksen aus 2 mm starkem Filz in die dann die Geldscheine gesteckt werden sollen und in die anderen 3 Boxen kommen noch Süßigkeiten oder irgendwelche lustigen Kleinigkeiten, da bin ich mir noch nicht sicher, aber es sind auch noch 4 Wochen Zeit, um sich was zu überlegen. Arrangiert und transportiert wird das ganze Ensemble dann auf einem Foamborad (Leichtschaumplatte). Ich hoffe die Beschenkten freuen sich.


Liebe Grüße
Franzi

Sonntag, 17. Juni 2018

Turnbeutel

Nachdem Turnbeutel jahrelang nicht mehr wirklich in Mode waren, erleben sie seit geraumer Zeit ein Revival und man muss es den Dingern schon lassen. Sie sind doch recht praktisch, vor allem auch im Urlaub, da sie gut in den Koffer passen und durchaus einen kleinen Tagesrucksack ersetzen können. Letztes Jahr war ich in Thailand zusammen mit der im letzten Post gezeigten HipBag und einem Werbegeschenk-Turnbeutel fast jeden Tag  unterwegs und wollte mir nun noch ein schöneres Exemplar nähen. Herausgekommen ist dieses Schmuckstück in Drachenschuppenoptik :)


Beim Stoff im unteren Bereich handelt es sich um einen recht robuster Canvas, den ich vorletztes Jahr in meinem Taschen-Adventskalender hatte und der obere Stoff ist ein fester Jaquard-Dekostoff,  an dem ich beim diesjährigen Frühjahrsstoffmarkt in Fürth leider nicht vorbei gehen konnte. Als Kordel habe ich eine Baumwollkordel mit einem Durchmesser von einem Zentimeter genutzt, da ich die Hoffnung habe, dass es dann etwas angenehmer zu tragen ist, wenn der Beutel etwas gefüllt ist. Als untere Schlaufe/ Kordelhalterung dient ein Stück SnapPap.


Ich habe den Beutel komplett mit Ikea-Ditte gefüttert und auch ein kleines Reißverschlusstäschchen eingenäht.


Es gibt sehr viele kostenlose Anleitungen für Turbeutel im Internet (und sicherlich würde man so ein Teil auch komplett ohne Anleitung hin bekommen). Ich habe mich an den kostenlosen Anleitungen von crearesa und gabi-i-bag orientiert.

Liebe Grüße
Franzi

Montag, 11. Juni 2018

Schnabelina HipBags

Ich hatte mir 2014 relativ zeitnah, nachdem das kostenlose eBook von Schnabelina zur HipBag aus Stoff rauskam selbige genäht (und glaube noch gar nicht auf meinem Blog gezeigt). Das haben-wollen-Gefühl war in diesem Fall stärker, als das benötige-ich-tatsächlich Gefühl, da ich Bauchtaschen/ Hüfttaschen eigentlich nie verwende, sondern lieber eine Handtasche um umhängen dabei habe. Daher hatte meine erste HipBag leider nach  der Fertigstellung ein sehr trostloses Schrankdasein gefristet und wurde erst 2016/ 2017 zu meinen ersten Festivalbesuchen wiederentdeckt und lieben gelernt. Der richtige Durchbruch kam dann im Thailandurlaub im November 2017 bei dem ich sie eigentlich täglich dabei hatte. Mittlerweile hat der helle Gütermann-Stoff der aufgesetzten Tasche ein wenig gelitten (und wird auch leider nicht mehr so richtig sauber), aber ich nehme sie noch immer gerne für Festivals her. Es passen Schlüssel, kleine Geldbörse, Taschentücher, Handy und weitere lebensnotwendige Kleinigkeiten gut hinein und man hat alles wichtige an der Frau und vor allem direkt griffbereit.

 meine erste HipBag aus Stoff


Vor kurzem kam nun das neue Freebook zur Leder HipBag von Schnabelina heraus. Eine Hüfttasche aus Leder ist deutlich langlebiger und sieht auch etwas edler aus, daher wollte ich mich auch an der Leder-Tasche versuchen.

 meine erste Leder HipBag



Ansich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Es war mein erster Versuch etwas aus Kunstleder zu nähen und dafür ist es mir aus meiner Sicht ganz gut gelungen. Im Moment bin ich mir allerdings noch nicht ganz sicher, ob mir die Hüfttasche aus Stoff nicht doch besser gefällt. Es kann sein, dass es an dem nicht ganz so weichen Kunstleder liegt, mit dem ich die Tasche genäht habe oder ich bin einfach ein Stofftaschentyp :D

beide HipBags im direkten Vergleich

Die Ledertasche wird wahrscheinlich Anfang Juli ihre erste Feuertaufe auf dem RockHarzFestival bestehen müssen und dann mal sehen ob ich mich mit ihr anfreunden kann oder lieber doch noch eine zweite aus dunklen, schmutzunempfindlicheren Stoffen nähen muss :)

Liebe Grüße
Franzi

Donnerstag, 31. Mai 2018

neuer Stickrahmen

Auf Youtube findet man ja mittlerweile Videos zu fast allem, unter anderem auch schöne Kreuzstichtoutorials, da die Amerikaner nicht nur begeisterte Patchworker, sondern auch gefühlt begeisterte Kreuzstichler sind. Ich bin nun um einige Beginn- und Endetechniken, die es gibt und von denen ich bisher noch nichts gehört hatte reicher und leider auch um 11 € ärmer, da mir bei den Videos die Rahmen von Q-Snap über den Weg gelaufen sind und ich diese unbedingt ausprobieren wollte. Ich komme gefühlt leider mit den runden Holzrahmen nicht ganz so gut zurecht. Mir persönlich sind sie zu dünn, daher bekomme ich doch immer mal wieder ein Krampf vom festhalten in der linken Hand. Zudem musste ich meinen Rahmen immerzu nachspannen, was etwas nervig war. Die Q-Snaprahmen sind sowohl von der Stoffspannung als auch von der Haptik beim festhalten her besser und aufgrund des Materials (hohles Plastik) auch nicht viel schwerer als die gleiche Größe als runder Holzrahmen. Ich habe mir zum ausprobieren die Größe mit einer Seitenlänge von 8 Inch gegönnt, da diese bei Amazon recht günstig zu haben war. Es gibt auch noch eine kleinere und ettliche größere Rahmen, wobei letztere dann wohl eher nur mit einem Ständer zu verwenden sind. Ursprünglich waren die Q-Snaprahmen wohl für Handquilter entwickelt, wurden aber von den Kreuzstichlern zweckentfremdet und erfüllen diesen neuen Zweck wunderbar.


Mein Q-Snaprahmen mit 4 selbstgemachten Schutzstoffstücken, damit das fertige Stickmotiv beim einspannen nicht beschädigt wird. Ich habe einfach auf 4 Batikstoffstücke, die etwas größer als die Klemmen sind, jeweils ein Reststück S 250 aufgebügelt. Dieses macht den Stoff etwas stabiler und verhindert das Ausfransen :)


 mein in den Rahmen eingespanntes Stickbild (den überflüssigen Stoff drumherum klemme ich immer mit ein paar Wonderclips zusammen, damit er nicht im Weg ist)

Zu guter letzt noch mein derzeitiger Stand. Langsam aber sicher wächst auch der Bereich vor dem Häusschen :)
 

Ich sticke dann mal weiter an meiner Winterwunderlandschaft bei einer Außentemperatur von 30 Grad und einem kalten Erdbeermilchshake bestehend aus Milch und tiefgefrorenen Erdbeeren aus dem heimischen Garten meiner Eltern :D

Liebe Grüße
Franzi

Montag, 14. Mai 2018

DSGVO und Mini-Geldbörse

Nachdem ich heute alle externen Links in den Posts seit Gründung meines Blogs entfernt habe und zudem die letzten Wochen ein hoffentlich halbwegs gesetzeskonformes Impressum und einen Disclaimer dank diverser Online-Generatoren zusammengeschustert habe, hoffe ich, dass mein Blog nun der neuen Datenschutzgrundverordnung entspricht und ich mich wieder schöneren Themen des Lebens widmen kann. Wahrscheinlich wird leider noch die Link-Liste "Blogs, die ich verfolge" auf der rechten Seite weichen müssen 😢 Ich habe auf einigen Blogs tolle Beiträge zur neuen DSGVO gelesen, die ein wenig Licht ins Dunkel gebracht haben und ungemein nützlich, auch für meine Anpassungen waren. Es ist toll, dass sich die Bloggergemeinde bei der Umsetzung des neuen EU-Gesetzes gegenseitig so toll unterstützt hat. Geholfen haben mir Beiträge von "Nana's Nähwelt", "Klaudias Kreativ Welt" und "LintLady", denn Ehre wem Ehre gebührt 😊

Ein bisschen genäht, habe ich an meinem heutigen ersten Urlaubstag auch noch 😊 Da ich bei diversen Gelegenheiten (Konzerte, Festival, Geocache-/ Wanderausflüge, etc.) gerne Geld dabei habe, aber nicht immer die große und schwere Geldbörse mitschleppen will und ein kleiner Plasik-Zipbeutel zwar seinen Zweck erfüllt, aber echt unschön ist, musste nun noch eine kleine Minigeldbörse her. Die Suche nach einem Schnittmuster, was mir gefällt und meinen Wünschen gerecht wird, war echt schwer. Ich wollte eine kleine, leichte Geldbörse haben, in der ein bisschen Kleingeld, ein bis zwei Geldscheine und zur Not auch mal ein bis zwei Karten ihren Platz finden. Entschieden habe ich mich am Ende für das Schnittmuster "Mini Money Bag" von "keko kreativ".

Außenansicht

Innenansicht

Die Anleitung war sehr gut verständlich und die Geldbörse innerhalb von 2-3 Stunden auch schnell genäht. Mal sehen wie es sich bei seinem ersten Praxiseinsatz schlägt.

Liebe Grüße
Franzi

Donnerstag, 10. Mai 2018

Kreuzstich und Täschchen

Mittlerweile lässt sich bei meinem Kreuzstichbild schon das Haus erkennen und obwohl die Temperaturen draußen nicht mehr winterlich sind, macht es trotzdem weiterhin Spaß daran zu arbeiten :)


Ein kleines Täschchen ist zudem als Geburtstagsgeschenk für eine Arbeitskollegin entstanden und mittlerweile verschenkt. Den Außenstoff hatte ich im letzten November aus Thailand mitgebracht. Da ich ihn so schön fand, habe ich ihn auch noch in Türkis gekauft. Bei schönem Glitzerstoff (was man leider auf den Fotos nicht erkennt) kann ich selten dran vorbei gehen :) Als Innenstoff habe ich mein geliebtens Katzenwachstuch, welches ich letztes Jahr auf der Nadelwelt gekauft hatte, verwendet. Das Täschchen ist wieder nach der "Täschchen" Anleitung vom Hexagon Patchwork Treff entstanden, nur dieses Mal ohne Außentasche.



Liebe Grüße
Franzi