Samstag, 22. Februar 2020

Winterurlaub in Finnland - vom Winde verweht

Zur Abwechslung und als kleine Erinnerung für mich, möchte ich heute von unserer letzten Urlaubsreise berichten :) Geplant war ein 10-tägiger Winter-"Roadtrip" durch Finnland. Der Start war allerdings ein wenig holprig, da pünktlich zum Abflug am 10.02. das Orkantief Sabine bzw. Ciara über Europa hinweg fegte. So sind wir statt um 5:50 Uhr tatsächlich erst mit 2,5 stündiger Verspätung in Nürnberg gestartet und konnten in Amsterdam unserem Anschlussflug nach Helsinki im wahrsten Sinne des Wortes nur noch hinterher winken. Ich will nicht sagen, dass ich Flugangst habe, aber bei dem Flug von Nürnberg nach Amsterdam konnte man definitiv eine entwickeln. Fast die komplette Flugstunde nur Geschaukel, Turbulenzen, Luftlöcher etc. Andere Fluggäste meinten zwar dass ein Flug durch ein Gewitter schlimmer ist, aber das will ich definitiv nicht erleben. Unser Plan am Abend in Helsinki noch den gebuchten Nachtzug nach Rovaniemi zu nehmen schien gescheitert. Mit Glück im Unglück konnten wir aber auf einen Abendflug nach Helsinki umgebucht werden und tatsächlich ging auch um kurz vor 0 Uhr noch ein Nachtzug nach Rovaniemi, den wir mit geringem Aufpreis auch am Flughafen Amsterdam noch umbuchen konnten. Mal schauen, ob wir diese Differenz von unserer Fluggesellschaft erstattet bekommen, auf andere Entschädigungen können wir aufgrund des Sturms wohl eher nicht hoffen. Wir hatten ja nun 8 Stunden Aufenthalt, die gefüllt werden wollten. Nachdem unser neuer Flug dann aber auch wieder mit einer halbstündigen Verspätung startete ging das Gezitter wieder los, ob unsere Stunde Puffer am Flughafen in Helsinki reichte, um unser Gepäck zu holen und noch den Zubringer zum Nachtzug zu bekommen. Die halbe Stunde Verspätung konnten wir dank guter Winde tatsächlich wieder reinfliegen, sodass wir pünktlich in Helsinki landeten. Die Stunde Puffer reichte locker, um zum Nachzug nach Tikkurila zu kommen. Die Nachtzüge in Finnland sind wirklich zu empfehlen: 2 Personenabteile mit ausreichend großen Stockbetten und wahlweise eigenem kleinen Bad mit WC und Dusche oder nur einm Waschbecken. Preislich, wenn man früh bucht auch absolut ok. Wir hatten ursprünglich für Hin- und Rückfahrt für 2 Personen von Helsinki nach Rovaniemi rund 200€ bezahlt, via Flugzeug wäre es deutlich teurer gewesen. Auf der Hintour hatten wir Dank ungeplanter über 30 stündiger Anreise ohne viel Schlaf geschlafen wie die Steine, die Rücktour war leider nicht ganz so erholsam, war aber auch vollkommen ok.

Die Nachtzüge in Finnland


Der 2-tägige Zwischenstopp in Rovaniemi war geplant, weil ich unbedingt zum Weihnachtsmanndorf wollte. Wirklich eine sehr schöne Anlage, die ansich erstmal keinen Eintritt kostet, aber sobald man ein paar Aktivitäten machen möchte (z.b. Hundeschlitten-, Rentierschlitten- oder Schneemobilfahrt, Streichelzoo, Foto mit dem Weihnachtsmann etc.),  wird man gut zur Kasse gebeten. Es  war aber trotzdem ein schönes Erlebnis und wir schienen zu einem guten Zeitpunkt da gewesen zu sein, denn es war angenehm leer :) Wir haben den Streichelzoo besucht, um mit einem 7 Monate alten Huskey zu knuddeln und Rentiere zu streicheln und hier im Dorf wurden auch die obligatorischen Urlaubsgrüße an die Familien postalisch verschickt. Dies kann man auch mit einem Jahr Verzögerung machen, sodass die Karten zum nächsten Weihnachten zugestellt werden, ich bin gespannt ob das zu Weihnachten 2020 klappt :)



 Den zweiten Tag, der durch die Flugverspätung nur ein halber Tag war, nutzen wir zum Sightseeing in Rovaniemi und besuchten dabei auch das Arktikum.

 das Arktikum in Rovaniemi

Blick über die Stadt

Am 13.02. konnten wir unseren Mietwagen am Bahnhof in Empfang nehmen mit dem wir noch ein bisschen weiter Richtung Norden fahren wollten. Ziel war Inari mit großer Hoffnung viel Schnee und viele Nordlichter zu sehen sowie ordentlich Kälte zu erleben. Inari liegt rund 125 km südlich von der norwegischen Grenze und rund 250 km vom Nordkap entfernt. Die 330 km dahin waren allein schon ein Erlebnis. Interessant war auch, dass hier offenbar fast jedes Auto mit Spike-Reifen unterwegs war, wir auch, aber bei den Straßen auch irgendwie kein Wunder. Der Grip war dadurch erstaunlich gut.



Die Europastraße E 75 zwischen Rovaniemi und Inari, eine Mischung aus Eis und Schnee, der Asphalt darunter lässt sich nur erahnen.

 Kurzer Zwischenstopp am Leviäsalmi kurz vor Inari, um die schöne Sonnenuntergangsstimmung einzufangen

Wir hatten uns im Inari Holiday Village für 4 Übernachtungen eine kleine Blockhütte gemietet, anbei unser Ausbilck aus dem Küchenfenster kurz nach Sonnenaufgang, ein Wintermärchen :)


 Den ersten ganzen Tag in Inari nutzen wir zum Schneeschuh wandern bei strahlend blauem Himmel und frostigen -18 Grad. Im Michelinmännchen-Look gut eingepackt und da Schneeschuhlaufen erstaunlich anstrengend ist, waren die Temperaturen gut auszuhalten. Ohne Schneeschuhe außerhalb der festgetretenen Wege kam es schon mal vor, das man bis zur Hüfte im Schnee stecken blieb :)

 der Juutuanjoki, aufgrund der Strömung zum Teil nicht zugefroren und daher Sperrgebiet.




Am späten Nachmittag gings nochmal raus auf den komplett zugefrorenen Inarijärvi, Finnlands drittgrößten See (dank der vielen Schneemobilspuren auch ohne Schneeschuhe gut zu begehen). Eisdicke laut Onkel Google war etwas über einen halben Meter, auch wenn es sich schon komisch anfühlt über einen See zu laufen. Es kann wohl auch sein, dass der See teilweise bis zum Juni zugefroren ist O.o


Am ersten Abend in Inari hatten wir uns abends schon auf die Nordlichterlauer gelegt, waren aber eher schlecht vorbereitet. Ich bin in meiner Unwissenheit davon ausgegangen, dass wenn man welche sieht, diese immer mit bloßem Auge erkennbar sind. Tatsächlich ist das aber eher seltener der Fall und braucht besonderes Glück. Die grauen Nebelschwaden, die wir am ersten Abend gesehen haben, haben sich auf den Kameras der Japaner 50 m von uns entfernt, die sich kaum wieder eingekriegt haben, tatsächlich als Nordlichter entpuppt. 20 Sec. Langzeitbelichtung sei Dank. Ein bisschen ernüchtert waren wir schon, denn die profesionelle Kamerausrüstung hatten wir Zuhause gelassen.  Erstaunlicherweise konnte die Kamera meines neuen Handys auch Langzeitbelicht bis zu 30 Sekunden und so bauten wir am 2. Abend bei absolut klarem Himmel und noch frostigeren -22 Grad ein improvisiertes Stativ aus Schnee und versuchten unser Glück den grauen Nebelschwaden am Himmel Farbe zu entlocken. Die Bilder sind nicht perfekt, aber für das vorhandene Equipment auch nicht schlecht. Memo an mich für den nächsten Winterurlaub im hohen Norden: Handystativ kaufen und mitnehmen.





Ziemlich begeistert und komplett durchgefroren krabbelten wir gegen Null Uhr in dieser Nacht in unser Bett :)

Am nächsten Tag stand hauptsächlich faulenzen und die vorab gebuchte Rentierschlittenfahrt auf der Agenda. Wir hatten uns den Opa der zur Auswahl stehenden Tierchen ausgesucht, stattliche 15 Jahre alt und bereits Halbrenter aber noch mit ordentlich Pfeffer im Hintern. Er hat praktisch die ganze Fahrt über versucht den Schlitten vor uns zu überholen :)


Eine kleine Pause am Lagerfeuer mit Heißgetränken und Infos zu den Rentieren unseres Guides war im Trip inkludiert. Dabei gesellten sich noch 4 "wilde" Rentiere zu unserer "Herde". Total niedlich :)


Die Schlittenfahrt war sicherlich nicht so "aufregend" wie eine Huskyschlittenfahrt aber ich fand sie sehr schön und es war ein erinnerungswürdiges Erlebnis. Rentiere sind schon sehr knuffige Tierchen.

Unseren letzten vollen Tag in Lappland nutzten wir, um dem "Urho Kekkosen kansallispuisto", einem Nationalpark bei Saariselkä einen Besuch abzustatten. Das Wetter war leider nicht mehr ganz so bilderbuchhaft und deutlich wärmer (ca. -5 Grad) aber es war zum Abschluss unseres Ausflugs nach Finnisch-Lappland nochmal schön durch das Winterwunderland zu wandern. Wir sind uns einig, das ein Winterurlaub im hohen Norden gerne wiederholt und vor allem auch ein paar Tage länger sein kann, denn die Tage in Lappland waren unser persönliches Highlight.





Die "Juutua Suspension Bridge" wollten wir eigentlich schon bei unserer Schneeschuhwanderung besuchen, wir haben die Wanderung dann allerdings etwas verkürzt und die Brücke noch nach der Rückkehr aus dem Nationalparkt besucht. Sicherlich bei Tag ein schönes Ausflusgziel, welches aber auch bei Dunkelheit, dank der vielen Laternen Eindruck schindet :)

Am 17.02. ging es dann die 330 km wieder zurück nach Rovaniemi. Die Lichtstimmungen auf der Rückfahrt waren toll und diverse Fotos wert.





 Einen Elch haben wir nicht gesehen und auch die vielen Rentiere, die auf den Straßen Lapplands unterwegs sein sollen, blieben zumindest uns weitesgehend verborgen. Ich hatte auf Hin- und Rückfahrt neben der Straße in den Wäldern vielleicht 4 oder 5 Rentiere gesehen, die Straße selbst hat keins gekreuzt, was sicherlich im Hinblick auf die vielen Wildunfälle in Lappland auch ok war. Direkt am gleichen Tag ging es abends mit dem Nachtzug zurück nach Helsinki, um noch für 3 Tage die Hauptstadt zu erkunden. Ich war in der Vergangenheit schon 2x zu Tagesausflügen in Helsinki, allerdings im Sommer, konnte aber trotzdem noch ein paar mir noch nicht bekannte Ecken entdecken.

 Tuomiokirkko bzw. der Dom von Helsinki

Cafe Regatta, ein kleiner Geheimtipp, welches auch von vielen Einheimischen besucht wird. Das Cafe hat innen vielleicht 10-15 Sitzplätze und man bekommt hier wohl die besten Cinnamon Bun in ganz Helsinki. Geschmeckt haben sie, wie die heiße Schokolade auch, super, ob sie allerdings die Besten sind, kann ich mangels Vergleichsmöglichkeiten nicht sagen :) 

Das  Sibelius-Denkmal unweit des Cafe Regatta

 Blick von der Insel "Mustikkamaa" zum noch sehr neuen "Stadtteil der Zukunft" Kalasatama. Hier befindet sich eines der wenigen Hochhäuser von Helsinki. Die Robobusse haben wir leider nicht gesehen, die fahren wohl nur im Sommer, dafür aber die ominösen Müllentsorgungsstationen von wo die Müllbeutel der Einwohner via Druckluft unterirdisch an den Stadtrand transportiert werden, laute Müllwagen waren gestern. Sehr innovatives System.



Die Festungsinsel Suomenlinna vor den Toren Helsinkis. Eine im 18. Jahrhundert erbaute Festungsanlage die mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und ein wenig an Auenland aus Herr der Ringe erinnert.


An unserem letzten Tag, bevor es abends wieder zurück nach Hause gehen sollte, haben wir noch dem Mumin-Cafe einen Besuch abgestattet. Es gab einen leckeren warmen Blaubeerkuchen und eine heiße Schoki mit einen Kakao-Sniff darauf.


Nachdem unsere Anreise am 10.02. bereits sehr verwindet war, zogen wir auf der Rückreise noch einmal das große Los. Das Boarding für unseren Flug nach Amsterdam ging in Helsinki pünktlich los und nichts deutete auf einen Sturm hin, bis die Ansage aus dem Cockpit kam, dass wohl in Amsterdam mal wieder ein steifes Lüftchen weht und von den eigentlich 6 Start- und Landebahnen nur eine angeflogen werden kann. Das hieß für uns eine Stunde im Flugzeug warten, was genau die Stunde war, die wir in Amsterdam zum umsteigen hätten. Der Pilot hatte versucht auf den knapp 2,5 Flugstunden die Verpätung wieder reinzufliegen aber durch den Gegenwind war nichts zu machen. Wieder konnten wir unserem Anschlussflug nur hinterher winken und so stellten wir uns mit einem Deja Vù Gefühl wieder am uns bereits gut bekannten Tranfer Desk am Flughafen in Amsterdam an um zu erfahren mit welchem Flieger wir nach Hause kommen würden und wo wir die Nacht schlafen können. Wir wurden auf einen Flug am nächsten Morgen um 10:20 Uhr umgebucht und durften im Steigenberger Airport Hotel Amsterdam auf Kosten von KLM nächtigen. Die Adresse hätte schlimmer sein können und auch das Frühstück war sehr gut, nur die Nacht war mit 6 Stunden etwas kurz, aber es hätte uns auch schlimmer treffen können, da wir am Transfer Desk dieses Mal nur eine halbe Stunde anstehen mussten und unser Transfer Bus zum Hotel auch recht zeitnah ohne Wartezeit abfuhr. Am nächsten Morgen lief dann zum Glück alles glatt und so kamen wir am 21.02. mit rund 13 Stunden Verspätung Zuhause an :)  Ich bin in meinem Leben nun schon ein paar Mal geflogen, aber so viele Probleme mit Verspätungen und verpassten Anschlussflügen hatte ich bisher nicht.

 Selbstverständlich musste auch ein Erinnerungsstöffchen aus Finnland mit und wie sollte es anders sein, es musste ein Mumin-Stöffchen mit. Fündig wurde ich im Eurokangas in Helsinki, ein ziemlich großer und gut sortierter Stoffladen im Zentrum. Preislich lag der Meter bei 16,95€, was für den Baumwollstoff ganz ok ist. Gibt bestimmt eine hübsche Tasche :)

Liebe Grüße
Franzi

Freitag, 24. Januar 2020

Es wurde mal wieder Zeit für eine Tasche...

Leider zeigt meine aktuell wieder sehr heiß geliebte gekaufte Handtasche aus Jeans nach mittlerweile gut 15 Jahren Besitz langsam aber sicher Alterserscheinungen und so hatte ich mal wieder Lust mir ein Täschchen zu nähen um sie zu schonen und ihren Lebenszyklus noch etwas zu verlängern. Nachdem die Adventskalendertasche von Farbenmix 2018 nicht ganz nach meinem Geschmack war, fand ich die 2019er Variante ganz ansprechend und so ist an 2 Nähtagen  meine "Marisa" entstanden. Stilecht in formschönem blauen Denim mit dezenter grauer Stickerei von RockQueen. Mit dem Stickergebnis bin ich dieses Mal auch äußerst zufrieden. So langsam nähern wir zwei und an :) Auch habe ich dieses Mal zum ersten Mal einen Drehverschluss verarbeitet. Zum Glück gibt es Anleitungen im Internet wie man das Teil einbaut, denn so ganz selbsterklärend waren die vielen Teile nicht^^



Im Innenteil haben ich neben 2 Steckfächern noch ein zusätzliches Reißverschlussfach eingebaut, schließlich ist Ordnung auch in einer kleinen Tasche wichtig :) Ein paar Mal genutzt habe ich sie nun schon und bin mit der Größe recht zufrieden. Die große Bewährungsprobe kommt dann im Urlaub im Februar.


Liebe Grüße
Franzi

Dienstag, 14. Januar 2020

Mini Genius

Im Verhältnis habe ich die letzten Wochen tatsächlich relativ viel genäht, nur haben es meine gesammelten Werke bisher noch nicht auf den Blog geschafft, aber das kann man ja nachholen :)

Eigentlich wollten wir im September vergangenen Jahres für einen Roadtrip 3 Wochen in die USA fliegen (Ostküste). Dafür wollte ich ein kleine Reisegeldbörse haben und bin über die Mini-Genius von Wittsich gestolpert. 2017 hatte ich mir bereits die große Schwester die Geldbörse Genius genäht und war ziemlich begeistert von der Anleitung und vom Endergebnis. Daher musste ich nicht lange überlegen und habe mir auch das Schnittmuster zur Mini-Variante gegönnt. Wie das Leben dann immer so spielt, die Geldbörse wurde fertig (und auch hiervon bin ich recht angetan) aber für den geplanten Urlaub nutzen, konnte ich sie nicht, denn wir mussten kurzfristig 2 Wochen vor dem Flug krankheitsbedingt alles stornieren. Im Nachhinein betrachtet war es sicherlich noch Glück im Unglück und wir haben nahezu alle Vorauszahlungen auch ohne Reiserücktrittsversicherung zurückbekommen, aber in solchen Momenten merkt man dann doch wieder wie schnell einen Diagnosen auch aus der Bahn werfen können und das Gesundheit ein vergängliches Gut ist. Wenn es die Arbeit und unsere sonstige Jahresplanung zulassen, kam daher für uns nun die Überlegung den Urlaub dieses Jahr vim Herbst nachzuholen und dann halt für 4 Wochen. Dann ist auch noch Zeit für einen Abstecher in die Südstaat, denn man lebt schließlich nur einmal :)

Hier noch ein paar Bildchen meiner Mini-Genius-Variante in schickem blau mit silbernem Kunstleder.


Die Geldbörse ist nahezu genauso aufgebaut wie die große Variante, nur in etwas verkleinerter Form und hat daher natürlich nicht ganz so viel Staufläche.


Münzgeldfach:

Liebe Grüße
Franzi

Montag, 13. Januar 2020

Wanddeko

 Da ich mich persönlich gegenwärtig noch nicht an riesige Stickmuster rantraue (bin ja noch in der Test- und Ausprobierphase) kam mir der Weihnachts-Sale bei RockQueen gerade recht und ich habe mich mit ein paar schönen Sets verhältnismäßig günstig eindecken können und eine kleine Wanddecko fürs gegenwärtige Nähzimmer genäht. Zumindest das Stickmuster unten rechts und die Federn auf dem obersten Quiltchen haben mich einiges an Nerven gekostet (so langsam kann ich das neu einfädeln an der Sticki im Schlaf). Ich bin noch nicht komplett zufrieden, aber zum and die Wand hängen reicht es. Beim Quiltchen oben rechts habe ich mich mal an einer eigenen Komposition versucht, da sowohl die Federn, als auch die 3 Vögel und die Schrift eigenständige Stickmuster aus diversen Sets waren. Ich denke sie sehen aber ganz passend zusammen aus.



Edit: Ich habe mal auf Hinweis von Nana noch Detailbildchen der einzelnen Quilts ergänzt :) Auf die Idee hätte ich auch selber kommen können...





Liebe Grüße
Franzi

Sonntag, 8. Dezember 2019

Familienzuwachs :)

Nachdem ich vor über einem Jahr meine Overlock wegen Nichtnutzung verkauft habe, gab es vergangene Woche dank Black Friday Angebot beim Nähpark wieder Zuwachs in meinem Fuhrpark, damit die Emma nicht mehr so alleine ist :) Bestimmt schon seit 2 Jahren schleiche ich um eine Stickmaschine herum und nun habe ich sie mir als Weihnachtsgeschenk an mich selbt gegönnt. Geworden ist es eine Janome Memory Craft 500e, die sicherlich auch dank gerade veröffentlichtem Nachfolgemodell für unter 1000€ zu haben war. Da konnte ich nun wirklich nicht mehr wiederstehen.


Den Karton bei der Post ins Auto zu bekommen war jedoch schon eine echte Mammutaufgabe.


Nach ein paar Tagen akklimatisieren habe ich mich heute dran getraut und so fürs erste ausprobieren aus meiner Sicht ganz brauchbare Ergebnisse erzielt.


Ich teste mich gerade ein bisschen durch die in meinem Fundus vorhandenen Stickgarne diverser Hersteller und im Internet zu findenden Freebies und freunde mich noch ein bisschen mit ihr. Vom ersten Eindruck bin ich aber durchaus ganz angetan von der Maschine.

Liebe Grüße
Franzi